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Fachkräftemangel oder - Wie lange musst du noch arbeiten?

Fachkräftemangel oder - Wie lange musst du noch arbeiten?

Einmal gut vorbreitet, öfters unvermittelt wird diese Frage Menschen fortgeschrittenen Alters wie mir gestellt. Mich trifft sie häufig unerwartet. Bin ich gemeint? Ich erwische mit dabei, dass ich innerlich beleidigt bin und die Frage als Zumutung empfinde. Wie kommen Andere dazu mich in die Kategorie „er ist wohl bald soweit“ einzuordnen? Bemerken sie nicht, mit wieviel Hingabe ich meinen Beruf lebe und darin aufgehe, wie engagiert ich mich auch ausserberuflich einbringe, wie vital ich unterwegs bin? Gleichzeitig verunsichert mich das forschende Interesse. Nehmen sie altersbedingte Anzeichen bei mir wahr, welche sie ermutigen, die „wie-lange-Frage“ zu stellen?

Mein älter werden ist real, nicht aufschiebbar, nicht zu ignorieren, nicht wegzuschliessen. Bald werde ich wohl zur Kategorie «altes Eisen» gehören. Die Auseinandersetzung mit dem Altern, meine künftigen Rollen und Aufgaben, nimmt mehr Raum ein, auch durch gesundheitliche Beeinträchtigungen im Freundeskreis und beunruhigende Todesfälle. Die Einschläge kommen näher. Altern macht mich sensibler und nachdenklicher.

Widerstand?

Trotz aller Fakten weigere ich mich trotzig in die Klagelieder «Wie lange musst du noch?» einzustimmen. Arbeit scheint bei Vielen eine grosse Belastung und Qual zu sein und nur die unangenehme Zeit zwischen Weekend und den nächsten Urlaub Ich verstehe, dass ältere Menschen sehr unterschiedlich unterwegs sind und je nach Gesundheit, Lebensstil und Belastung unterschiedlich unterwegs sind (Klassentreffen lassen grüssen). Die Sichtweise, dass wir durch Arbeit auch unsere Talente zum Blühen bringen, etwas sinnvolles leisten, Spass und Freude erleben, Sicherheit und Vertrauen finden, hat keine Lobby? Statt der positiven Aspekte von Beschäftigung rücken die negativen Wahrnehmungen in den Vordergrund und werden medial aufbereitet.

Müssen, wollen, dürfen, können?
Unternehmerische Sicht

Der Fachkräftemangel ist real. Lehrbetriebe finden immer weniger Lernende. Die tiefe Erwerbsquote der Frauen und älterer Mitarbeitenden bergen noch Potenziale, um den Mangel an Fachkräften auszugleichen.
Wie wach und pragmatisch gehen Unternehmen mit der Fragestellung, wie lange Menschen aktiv und vital arbeiten wollen, dürfen oder können? Welches Image haben älter Mitarbeitende in Unternehmen? Die dynamische, digitalisierte, flexible, sich immer schneller verändernde Arbeitswelt ist nicht mit den Rezepten der Vergangenheit zu meistern. Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden allerdings ist vielfach noch rückwärtsgewandt. Wie schaffen Unternehmen attraktive Bedingungen für ältere Mitarbeitende, damit diese arbeiten wollen und nicht müssen?

  • Mental sind Menschen auf den gesetzlichen Zeitpunkt der Erwerbsaufgabe fixiert (CH: 65 Jahre). Auflösen dieser fixen Idee, flexible Arbeitsmodelle, auch über diesen Ruhestandszeitpunkt hinaus, tun Not. Der Sinn von finanziellen Anreizen für die Frühpensionierung sind zu hinterfragen.
  • Wie bewusst ist, dass die heutigen 60-Jährigen nicht mehr diejenigen wie vor 20-30 Jahren sind (wesentlich höhere Lebenserwartung, Leistungsfähigkeit und -Bereitschaft)? Abnehmende Sinnesleistungen werden durch soziale und fachliche Kompetenzen, ergänzt durch aktualisierte Erfahrung, kompensiert. Vorurteile gegenüber älteren Mitarbeitenden sind zu hinterfragen und abzubauen.
  • Auffällig ist, dass ältere Mitarbeitende viel weniger Weiterbildungsangebote nutzen als Jüngere. Das liegt in der Natur der Sache. Allerdings besteht bei Bildungsabsenz die Gefahr an Qualifikation zu verlieren und nicht mehr arbeitsmarktfähig zu sein.

Persönliche Sicht

Wie fördere ich meine Lust auf Arbeit? Stärken der persönlichen Ressourcen, neu bewerten von Erfahrung, Neugier, bereit sein für «Experimente», Ungewissheit aushalten, von Jungen lernen wollen, Bilanz ziehen und Zukunft aktiv gestalten, investieren in mentale und psychische Gesundheit, soziale Vernetzung sind wichtige Faktoren zur vitalen Ausgestaltung der späten Berufsjahre.

Wie lange willst und darfst du noch arbeiten?

Wenn mich mal wieder jemand fragt, wie lange ich noch muss, dann sage ich: Das ist die falsche Frage. Wie lange darf und kann ich noch arbeiten wünschte ich mir als Frage. Ich habe das Privileg, meine Arbeit als anregend und erfüllen zu empfinden. Dich muss gar nicht, ich will noch arbeiten. So lange es mir noch Freude macht, ich nützlich bin, noch gefragt bin und so lange ich es noch kann.

Heute stimmt dies so für mich, morgen sehen wir weiter. Jeden Tag neu erfahren, sich erfahren, das Leben umher aufnehmen und seinen Weg finden.

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Seit 1993 leitet Peter Bösiger das Unternehmen. Ihr Nutzen ist seine vielschichtige Erfahrung in leitenden Funktionen in den Branchen Werbung und PR, Treuhand, Bau und Dienstleistungen.

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